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Welche Muskeln werden beim Rudern trainiert?

Rudern ist eine der wenigen Sportarten, die ein optimales Ganzkörpertraining bietet. Dabei werden alle Hauptmuskelgruppen positiv beansprucht und somit der gesamte Körper trainiert. Rudern wirkt sich auf über 80 Prozent aller Muskeln aus, dabei kommen 60 Prozent der eingesetzten Energie aus den Beinen und etwa 40 Prozent aus dem Oberkörper. Wer Herz, Kreislauf und körperliche Fitness verbessern und dabei gelenkschonend die Rumpfmuskulatur stärken möchte, ist auf einem Rudergerät bestens aufgehoben. Möchte man jedoch auch auf dem Wasser rudern, benötigt man zusätzlich einen gewissen Gleichgewichtssinn.

Während bei den klassischen Ausdauersportarten wie Radfahren und Laufen überwiegend relativ einseitig die Beine beansprucht und dazu auch noch die Gelenke belastet werden, werden am Rudergerät genauso stark die Rumpfmuskeln trainiert und das bei weitaus geringerem Verletzungsrisiko.

Welche Muskeln werden beim Rudern trainiert? – die verschiedenen Muskelgruppen

  • Oberschenkelmuskulatur
  • Kniemuskulatur
  • Unterschenkelmuskulatur
  • Wadenmuskulatur
  • Fußmuskulatur
  • Gesäßmuskulatur
  • Bauchmuskulatur
  • Rückenmuskulatur
  • Fingermuskulatur
  • Schultermuskulatur
  • Oberarmmuskulatur

Beim Rudertraining wird zwischen zwei Phasen unterschieden, der Zugphase und der Erholungsphase.

Die Wirkung der Zug- und Erholungsphase auf die Muskulatur

In der Zugphase muss der Körper mehrere Widerstände überwinden. In dieser Phase werden vordere und hintere Oberschenkelmuskeln sowie der Waden beansprucht. Beim Abdrücken von der Fußauflage wird zudem die gesamte Gesäßmuskulatur gefordert.

Bei kaum einer anderen Sportart werden Bauch- und Rückenmuskulatur so sehr beansprucht, wie in der Zugphase des Ruderns, ganz besonders der Bizeps, sowie die hintere Schultermuskulatur und die Bauch- und Beinmuskeln.

In der Erholungsphase wird der Körper durch die entsprechende Bewegung wieder in die Ausgangsposition gebracht. Wirklich erholen kann sich der Körper dabei nicht, da er nicht vollständig entlastet ist. In dieser Phase werden die Kniebeuger und die vordere Unterschenkelmuskulatur angespannt.

Ausdauertraining und bessere Durchblutung

Das Rudern vereint auf eine optimale Weise Ausdauer- und Krafttraining und schafft darüber hinaus funktionelle Muskeln, die zudem für eine perfekte Körperhaltung sorgen. Rudern ist sowohl für Fortgeschrittene, als auch für Neueinsteiger geeignet, da man die Schlagfrequenz seinem Trainingsstand anpassen kann. Dadurch eignet sich der Rudersport auch für Herz-Kreislauf-Patienten, die sich die Belastung während des Ruder-Trainings gut an ihre individuellen Anforderungen anpassen können. Während des Rudertrainings kommt es bei einer korrekten Ausführung nicht zur Überforderung der Gelenke, Muskeln und Sehnen, darüber hinaus kann bei regelmäßigen Training der Blutdruck gesenkt und das Immunsystem gestärkt werden. Besprechen Sie dies bei Unsicherheit oder Zweifel vorab mit Ihrem Arzt.

Rudern gehört zu den gesündesten und gelenkschonenden Sportarten. Da im Sitzen gearbeitet wird, sind durch das Rudern hervorgerufene Verletzungen äußerst selten. Wer abnehmen möchte, ist auf einem Rudergerät ebenfalls bestens aufgehoben, denn der Rudersport ist für hohe Kalorienverbrennung bekannt und bringt Fettansetzungen so richtig zum „schmelzen“.

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March 2017 (1)
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